Alg Exit wirkt nicht so wirklich

Huhu, um hier auch mal zu kommentieren.
Ich habe algexit angewendet um Fadenalgen in den Griff zu bekommen. Ich habe die Dosis wie beschrieben verwendet. Bzw etwas weniger.

Geweihschnecken haben das nicht überlebt. Das hat mich ehrlich gesagt riesig geärgert, da man überall liest dass es unproblematisch sei. Das ist es allerdings offensichtlich nicht.

Ich würde schauen dass du die Algen auf anderem Wege in den Griff bekommst. Sobald du algexit reinkippst verhaust du dir das gesamte Gleichgewicht weil das Mittel natürlich auch das Wachstum der restlichen Pflanzen hemmt.
Ich persönlich würde das Mittel nur im äußersten Notfall anwenden.
Versuche mit Schwimmpflanzen und schnell wachsenden Pflanzen zu arbeiten. Ja das liest man immer und ich finde diese Aussage auch immer doof. Aber das hilft zumindest bei mir immer.
 
weil das Mittel natürlich auch das Wachstum der restlichen Pflanzen hemmt.

Und das sogar über eine sehr, sehr lange Zeit.
Ich hab letzten Dezember eine 6 Wochen Kur durchgeführt, da Cladophora anders nicht dauerhaft beizukommen war und Becken ausräumen nicht in Frage kam. Selbst jetzt nach fast einem Jahr ist immer noch nicht das problemlose und kräftige Wachstum der meisten Pflanzen zurückgekehrt. Immer noch ist der Neuaustrieb etwas farblos und vereinzelt zerfallen sogar noch frische Blätter oder ganze Triebe, so wie man es von Cryptocorynenfäule her kennt.
Trotz Allem und dem Verlust einiger Arten war die Sache am Ende wenigstens erfolgreich, bisher ist die Cladophora noch nirgends wieder zu entdecken.
 
Moin Konstandin,
eine Erstbehandlung würde ich immer mit Normaldosis beginnen. Alles normal weiterfahren, allerdings mit 2/3 Wasserwechsel. Sollte das nicht nach 4 Wochen erkennbar wirken, dann die Dosis erhöhen. Fische / Garnelen waren unproblematisch, trotzdem so wie ich es beschrieben hatte.
Auch ohne Besatz, nur mit Restschnecken haben diese sogar eine vierfache Dosis überstanden. (Ein anderes Mal habe ich mir mit Normaldosis das Becken schneckenfrei gemacht.) Dem ging locker eine 5-6 monatige Behandlung voraus. Pflanzenschäden waren IdR. gering und wuchsen sich relativ schnell wieder aus.
Schnecken sind das primäre, potenzielle Problem und sonstigem Besatz würde ich über Normaldosis nichts zumuten, obwohl das bei geringer Überdosierung kein Problem zeitigte.

Gruß Nik
 
Und das sogar über eine sehr, sehr lange Zeit.
Ich hab letzten Dezember eine 6 Wochen Kur durchgeführt, da Cladophora anders nicht dauerhaft beizukommen war und Becken ausräumen nicht in Frage kam. Selbst jetzt nach fast einem Jahr ist immer noch nicht das problemlose und kräftige Wachstum der meisten Pflanzen zurückgekehrt. Immer noch ist der Neuaustrieb etwas farblos und vereinzelt zerfallen sogar noch frische Blätter oder ganze Triebe, so wie man es von Cryptocorynenfäule her kennt.
Trotz Allem und dem Verlust einiger Arten war die Sache am Ende wenigstens erfolgreich, bisher ist die Cladophora noch nirgends wieder zu entdecken.
Wie hast du Dosiert und hattest du Ausfälle?
 
Huhu, um hier auch mal zu kommentieren.
Ich habe algexit angewendet um Fadenalgen in den Griff zu bekommen. Ich habe die Dosis wie beschrieben verwendet. Bzw etwas weniger.

Geweihschnecken haben das nicht überlebt. Das hat mich ehrlich gesagt riesig geärgert, da man überall liest dass es unproblematisch sei. Das ist es allerdings offensichtlich nicht.

Ich würde schauen dass du die Algen auf anderem Wege in den Griff bekommst. Sobald du algexit reinkippst verhaust du dir das gesamte Gleichgewicht weil das Mittel natürlich auch das Wachstum der restlichen Pflanzen hemmt.
Ich persönlich würde das Mittel nur im äußersten Notfall anwenden.
Versuche mit Schwimmpflanzen und schnell wachsenden Pflanzen zu arbeiten. Ja das liest man immer und ich finde diese Aussage auch immer doof. Aber das hilft zumindest bei mir immer.
Glaub mir Thiemo, in diesen zwei Jahren habe ich etliche Pflanzen eingesetzt gehabt, habe ALLES mögliche gemacht, und ich denke , es ist zeit jetzt mal die chemiekeule auszupacken. Alles andere hat keinen Zweck. Jetzt hilft wahrscheinlich nurnoch das Mittel rein und beten, dass es weggeht und nie weder kommt.
 
Dosierung war wie auf Verpackung angegeben. Wenn ich aber so zurückdenke war es keine 6, sondern eine 12 Wochen Kur. Ich hatte so ich mich recht erinnere sogar schon Anfang Oktober begonnen. Den Tieren, Schnecken, Endler und Altum, hat es nichts ausgemacht. Das Wachstum der Cladophora begann nach etwa 3-4 Wochen zu stagnieren, danach wurden sie einfach immer weniger und waren dann Mitte Dezember gänzlich verschwunden.
An Pflanzen verloren habe ich alle Blyxa. Stark in Mitleidenschaft gezogen wurden Helanthium sp. "Longifolius" , Ludwigia repens, Echinodorus grisebachii 'Tropica' , wobei letztere sogar Heute noch sofort im Herz verfaulen sobald sie zu viel Licht abbekommen.
 
Glaub mir Thiemo, in diesen zwei Jahren habe ich etliche Pflanzen eingesetzt gehabt, habe ALLES mögliche gemacht, und ich denke , es ist zeit jetzt mal die chemiekeule auszupacken. Alles andere hat keinen Zweck. Jetzt hilft wahrscheinlich nurnoch das Mittel rein und beten, dass es weggeht und nie weder kommt.
Hi,
Das glaube ich dir.
Magst du vlt mal ein paar Bilder zeigen?
Bin noch nicht so lange in der Aquaristik und finde es immer interessant mal Beispiele zu sehen.
Danke.
 
Hi,
Das glaube ich dir.
Magst du vlt mal ein paar Bilder zeigen?
Bin noch nicht so lange in der Aquaristik und finde es immer interessant mal Beispiele zu sehen.
Danke.
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Hier sind paar Bilder. Mittlerweile hat sich auch Mulm an boden angesammelt, bekomm ich aber nicht weg, weil die Clado am ganzen Kies hängt.
Ich habe mal ein Stück von der Pest raus genommen und mal in eine 50%ige Algexit Lösung reingeschmissen, mal gucken ob sich da was tut xD
Voll Katastrophe das Aquarium.
Am Montag beim Wasserwechsel wird der totale Krieg gegen die Cladophora ausgerufen!
Hoffe es wird nicht zu viele Opfer geben. Die Hauptsache ist, dass es weg ist.
Gruß Konstandin
 
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