Jan1985":2ktzo0sg schrieb:P.S. Vorhin habe ich beobachtet, dass die vier verbliebenen Fische einige Gasbläschen auf der Körperoberfläche haben – und das wie jeden Abend sehr viele kleine Gasbläschen durchs Aquarium schwirren. Ist das wohl von den Pflanzen produziertes O2 oder ist das CO2?
zutrifft.Jan1985":2ktzo0sg schrieb:Ich härte das Wasser bis jetzt immer auf, kurz bevor ich es ins Aquarium gebe. Ob das Duradrakon schon richtig, also so, dass der Wasserwechsel den Fischen nichts macht, gelöst ist, ist aber eine interessante Frage. Wobei viele das Duradrakon oder andere Aufhärtesalze ja, vermutlich wegen der schnelleren Löslichkeit mit CO2, direkt ins Aquarium geben, wenn ich mich richtig erinnere…
Tobi":rtrrw2b8 schrieb:die "Blubberblasen" der Pflanzen sind ganz sicher nicht das Problem. Das wäre eher positiv zu werten, da es für einen hohen Sauerstoffgehalt spricht.
Ja stimmt, meine wohl auchTobi":j50suy45 schrieb:dann wären alle meine Fische bereits tot, da bei mir jeden Tag extreme Assimilation herrscht und dies in 4 Becken.
Dieses Aufhärtesalz ist nur für Aquariumwasser mit genügend freiem CO2 (vorzugsweise durch eine geregelte CO2-Anlage) und einem pH von deutlich unter 7 geeignet (vorzugsweise UO- bzw. VE-Wasser), da sich sonst einige Bestandteile nur sehr langsam oder nicht vollständig auflösen!
Das in der Mischung enthaltene schwerlösliche Calciumcarbonat löst sich unter CO2-Verbrauch in Form des löslichen Calciumhydrogencarbonats (das beim Trocknen allerdings wieder in CO2 und Calciumcarbonat zerfällt, weswegen es nicht direkt in Flaschen abgefüllt werden kann) auf. Je mehr freies CO2 vorhanden ist, bzw. je niedriger der pH ist, desto schneller kann dieser Vorgang ablaufen.
Bei pH 6,0 kann das vor allem bei einer nachregelnden Anlage in Minuten geschehen, bei pH knapp unter dem Neutralpunkt und relativ wenig CO2 im Wasser kann das aber auch ein paar Stunden dauern.
Die sich für kurze Zeit bildende leichte Trübung ist unschädlich für Fische und Pflanzen.
Man kann Duradrakon auch durch starkes Umwälzen in einer externen Wasseraufbereitung vor dem Wasserwechsel lösen.
Miss´ doch vielleicht mal den pH- Wert von deinem Osmosewasser, ist bestimmt knapp unter 7 :wink:Jan1985":f7y9n5gi schrieb:bei pH knapp unter dem Neutralpunkt und relativ wenig CO2 im Wasser kann das aber auch ein paar Stunden dauern.
Da sehe ich anders, sie legen höchstens Nahe, dass mit weniger CO2 und pH- Wert über 7 sich bestimmte Salze nicht auflösen bzw. nur sehr langsam auflösen können.Jan1985":f7y9n5gi schrieb:das Duradrakon direkt ins Aquarium zu geben – sie legen es sogar nahe
Also auch mit kräftigen rühren in einer Tonne...Jan1985":2qcgd4rm schrieb:Man kann Duradrakon auch durch starkes Umwälzen in einer externen Wasseraufbereitung vor dem Wasserwechsel lösen.
Nein, man kann die Beschreibung meines Erachtens nur so wie ich richtig verstehen. :roll: Im ersten Zitat ist ja auch schon von einer geregelten CO2-Anlage die Rede. Da denkt doch keiner: "Ah, ok, muss halt eine solche an mein Wasseraufbereitungsbehältnis". Die Stelle, die du für eine reine Beschreibung der Löslichkeiteigenschaften hältst, weist auf die Bedeutung von CO2 hin – das ist nun mal am ehesten im laufenden Aquarium vorhanden, weshalb eine Auflösung des Duradrakon im Aquarium für viele Leser eine (scheinbar?) folgerichtige Konsequenz sein müsste. Liest man nun, dass für Fische und Pflanzen eine unschädliche Trübung entsteht, fühlt man sich wahrscheinlich in dieser Annahme bestätigt.Markus":1n3lymud schrieb:das ist wohl Interpretationssache
Tobi":1n3lymud schrieb:also ich geb Calciumcarbonat und auch Calciumsulfat immer direkt ins Becken. Sprich Wasser rein (reines Osmose) und in den ersten Eimer der reinläuft kommt das ganze Pulver mit hinein. Beim Einlaufen vermischt sich das Ganze und löst sich innerhalb von einer halben Stunde im Aquarium komplett auf.
[…]
bei einem wirklich großen Wasserwechsel würde ich es wohl nicht machen. Bis 50% war aber für ausgewachsene Fische kein Thema
Markus112L":38bro8u9 schrieb:also ich kann mir nicht vorstellen, dass [...] Personen das 10-15°C frisch aus der Leitung filtrierte Wasser bei einem WW von 50% und mehr in ihr auf ca. 25°C temperiertes Becken reingeben (sofern sie Fische und/ oder Garnelen halten). Die hätten dann innerhalb von kürzester Zeit einen Temperaturunterschied von 5K in ihrem Becken erzielt (Berechnung mit 15°C- Wasser aus Leitung).
Zudem ist es noch ein Unterschied einen WW alle 3-5 Tage oder alle 1-2 Wochen mit noch nicht eingestellten Osmosewasser (bezüglich Temperatur und KH) zu machen. Die Belastung für Tiere und Pflanzen wäre dann auf die Dauer wesentlich höher.
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