Morgen zusammen,
gestern habe ich dann mal den geplanten Wasserwechsel gemacht, nachdem ich mir Samstagabend noch mal Gedanken zu den Wasserwerten gemacht habe.
Rechnerisch habe ich das Wasser in meinem Becken nun etwa wie folgt eingestellt:
KH: 3,5°
GH: 5°
NO3: 5 mg/l
PO4: n.n.
K: 4 mg/l
Fe: n.n.
Ca: 26,5 mg/l
Mg: 6,5 mg/l
Na: 11 mg/l
Zum Aufhärten des Wechselwassers habe ich Duradrakon verwendet. Um anschließend Ca, Mg, K und Na näher an das Standardionenverhältnis zu bringen, habe ich noch Kaliumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat verwendet. Die Verhältnisse von Mg, K und Na zueinander entsprechen nun ziemlich genau dem Standardionenverhältnis.
Einzig Calcium müsse demnach etwas höher - bei 38,5 mg/l - liegen. Dazu sind für meine 40 Nettolitter jedoch 1,2 g Calciumcarbonat nötig. Die Löslichkeit von Calciumcarbonat liegt jedoch laut Wikipedia bei 14 mg/l, wonach ich also maximal 0,56 g in meinem Becken auflösen könnte (14 mg/l * 40 / 1.000 = 0,56 g). Also ist es erst mal nicht so einfach möglich den Calciumwert mittels Calciumcarbonat weiter zu erhöhen, richtig?
Wichtiger ist mir allerdings, dass die restlichen drei Stoffe (Na, Mg, K) im "richtigen" Verhältnis zueinander vorliegen. Ich gehe davon aus, dass es bei diesem Verhältnis zu keinerlei Hemmung oder Blockaden bei der Nährstoffaufnahme dieser drei Stoffe untereinander kommt.
Mal sehen in wie weit es mir gelingt die Werte, bzw. die Verhältnisse mit der täglichen Düngung weitestgehend konstant zu halten. :smile:
Gegen Feedback oder Anmerkungen hätte ich nix einzuwenden!
Gruß
Sascha